Alles über den guten Zweck

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Benefizturnier - das bedeutet, dass alle Überschüsse des Turniers einem guten Zweck dienen.

Als Veranstalter hat sich der Verein "Hafensänger & Puffmusiker e.V." zum Ziel gesetzt, Kindern die Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen und/oder zu erleichtern und Kinder mit jeglicher Benachteiligung zu fördern und zu unterstützen.

Wir versuchen, die Kosten des Turniers durch Sponsoren und ganz viel helfende Hände abzudecken. Und wir haben auch dieses Jahr entschieden, keinen Eintritt zu verlangen - umso mehr freuen wir uns, wenn Sie unseren guten Zweck mit einer Spende unterstützen.

Dafür möchten wir Ihnen unseren guten Zweck vorstellen und Ihnen die Geschichte dahinter erzählen, die uns bewegt hat, die Überschüsse, die wir mit der Veranstaltung dieses Turniers in diesem Jahr, für diesen Zweck zu nutzen.

Unser Projekt 2016: Der kleine Felix (5) aus Wietzen

Felix ist 5 Jahre alt und stammt aus Wietzen. Die Anfrage bei uns kam von einer Freundin der Familie, Simone Ruhnau. Sie ist Mitglied bei den Hafensängern und hat Felix Werdegang schon einige Zeit begleitet. Nun war klar - es muss etwas passieren. Das neben Felix ist übrigens Adele, ein junger Labrodor-Retriever-Mischling. Sie soll eines Tages auf Sohn Felix aufpassen. 

Felix ist nämlich krank - sein Blut wird nicht zuverlässig mit Sauerstoff versorgt. Er ist mit einem "Wasserkopf" (fachlich: Hydrocephalus) zur Welt gekommen. Er hat bereits mehrere Gehirnoperationen und diverse andere OPs hinter sich (insgesamt 9 OPs). Neben weiteren Erkrankungen (Lunge und Kehlkopf, Arnold-Chiari-Malformation) hat Felix ein hohes epileptisches Potential. Im vergangenen Jahr erlitt er während eines Ferienaufenthaltes einen schweren Anfall und konnte erst in letzter Minute gerettet werden.

Seit einigen Wochen lebt Adele, eine Labrador-Hündin bei Felix und seiner Familie. Sie wird zum Therapiehund ausgebildet. Anschließend soll sie in der Lage sein, zu erkennen, wie es Felix geht (und vor allem, dass es ihm grad nicht gut geht) und im Bedarfsfall Hilfe holen. Dazu gehört nicht nur, Felix´ epileptische Anfälle frühzeitig zu erkennen, sondern dann auch lebensrettend zu agieren: Alarm schlagen, eine Notruftaste betätigen, dem Notarzt die Tür öffnen.

Daneben wird sie Felix auch im Alltag helfend zur Seite stehen und durch ihr Wesen zur Stabilisierung des Jungen beitragen. Die Ausbildung eines solchen Hundes kostet rund 7-10.000 Euro - wir wollen mit dem Turniererlös ein großes Stück dazu beitragen.

Die Ausbildung übernimmt Anika, die Mutter von Felix - natürlich unter fachkundiger Anleitung von speziellen Trainern. Würde Adele in eine entsprechende Schule gegeben werden, würde ihre Ausbildung bis zu 30.000 Euro kommen. Durch Anikas Mitarbeit lassen sich die Kosten reduzieren. 

Adele stammt von einem Züchter aus Mecklenburg-Vorpommern. Beide Eltern sind als Therapiehunde im Einsatz - und der Besuch bei diesem Züchter, der eigentlich nur ein Informationsbesuch war, wurde direkt zum Kauftermin. Felix´ Vater arbeitet in Bremen, aber immer, wenn er am Wochenende daheim ist, besucht Anika mit Adele die Hundeschule. 

 

Copyright © 2015